Morgan Stanley prognostiziert angesichts uneinheitlicher Faktoren einen stabilen EUR/NOK-Wechselkurs.

Strategic Advisers Erfahrungen

Morgan Stanley hat eine Prognose für den EUR/NOK-Wechselkurs veröffentlicht, die aufgrund sich gegenseitig aufhebender wirtschaftlicher Faktoren von einer stabilen Entwicklung bis 2026 ausgeht.

Die Investmentbank merkt an, dass das positive globale Risikoumfeld die norwegische Krone im Allgemeinen stützt und dass die NOK in der Vergangenheit in Bärenmärkten des US-Dollars zu den Währungen mit der weltweit besten Performance gehörte.

Trotz dieser positiven Faktoren identifiziert Morgan Stanley erhebliche Belastungen für die Währung, darunter das reichliche globale Ölangebot. Dieses dürfte den Brent-Preis bei rund 60 US-Dollar pro Barrel halten – etwa 5 % unter dem aktuellen Niveau – und damit die Kursgewinne der ölpreissensiblen NOK begrenzen.

Die Bank weist zudem auf einen schwindenden Carry-Trade-Vorteil hin, da die Norges Bank voraussichtlich bis September die Zinsen um 75 Basispunkte senken wird, schneller als die Europäische Zentralbank (50 Basispunkte) und die schwedische Riksbank (unverändert). Dies könnte dazu führen, dass die Märkte die Norges Bank mit einer Rendite von 3 % oder weniger bewerten.

Aufgrund dieser uneinheitlichen Rahmenbedingungen erwartet Morgan Stanley, dass die NOK in der ersten Hälfte des Jahres 2026 gegenüber bestimmten Währungen, insbesondere dem USD, an Wert gewinnen wird, während EUR/NOK voraussichtlich relativ stabil bleiben wird, wobei die norwegische Währung hinter anderen risikosensitiven Währungen wie dem australischen Dollar und der schwedischen Krone zurückbleiben dürfte.